23. Mai 2013
Brot besteht vor allem aus Mehl.
Doch eigentlich könnte man auch ein paar Prozent Zwiebelschalen druntermischen, dann wäre es gesünder. In Geschmackstests bemerkten die Probanden das bei geringen Mengen nicht. Und das Ganze hat noch einen Vorteil: Die Industrie müsste einen Teil der Zwiebelabfälle nicht mehr wegschmeißen, wir würden sie einfach aufessen.
Mit solchen Methoden beschäftigen sich viele Forscher und auch die "Süddeutsche Zeitung" in ihrem Artikel "Die große Müllküche". Es geht darum, wie Abfälle der Lebensmittel-Industrie weiterverwendet werden können. Aus Spargelschalen lassen sich zum Beispiel noch gesunde Stoffe herausholen und Abwässer der Fischindustrie werden in Japan genutzt, um Felder zu düngen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)