23. Mai 2013

Drogenkultur in Kolumbien wird als Touristenattraktion vermarktet

Lange Zeit wollte kaum jemand als Tourist nach Kolumbien - denn das Land galt als gefährliches Drogenland.

Doch genau diesen Ruf nutzt Kolumbien jetzt aus. Die Drogenkultur im Land wird als Touristenattraktion vermarktet. Das berichtet die Lateinamerika-Zeitschrift "Matices". Die Villa des berühmten Drogenbarons Pablo Escobar zum Beispiel ist mittlerweile zu einer Art zoologischem Gruselpark umgebaut worden und in Medellín gibt es Stadtführungen, die die Drogenkultur von vor 30 Jahren erlebbar machen sollen.

Pablo Escobar wurde in den 70er und 80er Jahren mit dem Drogengeschäft zu einem der reichsten Männer der Welt. Ein Teil seines Geldes investierte er in den Fußball und in soziale Projekte, deshalb verehren ihn viele Kolumbianer als Volkshelden.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)