24. Mai 2013
Schlampig, ja, das sei sie ein bisschen gewesen. Aber echt seien die Ergebnisse schon.
So hat Shoukhrat Mitalipov von der Universität Oregon seine Studie kommentiert, die vergangene Woche für Aufsehen gesorgt hat. Mitalipov hat die Studie zu menschlichen Stammzellen geleitet und im Fachmagazin "Cell" veröffentlicht. Auf einer Plattform für Wissenschaftler wurden Teile der Studie jetzt in Zweifel gezogen: Bei einigen Abbildungen gebe es Unstimmigkeiten.
Und hier kommt jetzt die eingangs erwähnte Schlampigkeit ins Spiel: Studienleiter Mitalipov sagte dem Magazin "Nature", Ja, da seien ihm bei der Zusammenstellung der Daten Flüchtigkeitsfehler passiert - wegen großen Zeitdrucks. Zwischen Abgabe und Annahme des Skripts durch das "Cell"-Magazin hätten nur drei Tage gelegen. An den Ergebnissen ändere das aber nichts: Mitalipov hatte erstmals aus menschlichen Hautzellen embryonale Stammzellen erzeugt.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)