27. Mai 2013
Besser spät als nie.
Der Bürgermeister der japanischen Stadt Osaka hat sich für Äußerungen entschuldigt, die er vor zwei Wochen über die in Japan stationierten US-Soldaten gemacht hatte. Toru Hashimoto hatte ihnen empfohlen, Bordelle zu besuchen, damit weniger Vergewaltigungen und andere Übergriffe passieren.
Heute bedauerte Hashimoto seine Worte: Er verstehe, dass sie als Beleidigung der Soldaten und des amerikanischen Volkes ausgelegt werden könnten. Er sei aber betroffen darüber gewesen, dass auf der Insel Okinawa so viele Zivilisten angegriffen würden. Dort sind seit dem Zweiten Weltkrieg US-Soldaten stationiert, und das Zusammenleben ist von Spannungen geprägt. In der Vergangenheit gab es immer wieder Proteste gegen die US-Militärbasis und Forderungen, sie zu schließen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)