27. Mai 2013
Wer Kleidung, Bücher oder anderes im Internet kauft, hat meist die Möglichkeit, mit Paypal zu zahlen.
Der Bezahldienst ist in den vergangenen Jahren aber immer wieder in die Kritik geraten. Jetzt hat ihn der Verbraucherzentrale Bundesverband wegen undurchsichtiger Vertragsklauseln verklagt. Eine Sprecherin sagte, Kundenkonten seien aus nicht nachvollziehbaren Gründen geschlossen worden. Als die Verbraucherschützer daraufhin die Vertragsklauseln studierten, hätten sie sehr intransparente Formulierungen gefunden.
Paypal bucht das Geld des Käufers vor der Überweisung an den Händler auf ein Zwischenkonto und behält sich Prüfungen bei Sicherheitsbedenken vor. Der Verbraucher wisse aber nicht, wann eine solche Prüfung erfolge.
Die Sperrung eines Wikileaks-Kontos Ende 2010 hatte international für Verärgerung gesorgt.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)