28. Mai 2013
Nach dem Protest gegen "Blut-Diamanten" kommt jetzt der Protest gegen "Blut-Handys".
Zwei katholische Organisationen haben eine Kampagne für "saubere Handys" gestartet. Sie appellieren mit einer Unterschriftenaktion an die Hersteller, für ihre Geräte kein Coltan aus der Demokratischen Republik Kongo zu verwenden. Der Grund: Bewaffnete Gruppen verkaufen das Mineral, um im Osten des zentralafrikanischen Landes ihren Krieg zu finanzieren. Der Konflikt gilt als besonders brutal, es gibt Berichte von Massenvergewaltigungen.
Die Demokratische Republik Kongo ist neben Australien und Brasilien der wichtigste Produzent von Coltan.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)