28. Mai 2013

Glasklar: Das soll Nabelschnurblut bringen

In unserer Rubrik "Glasklar" betrachten wir das Wort Nabelschnurblut etwas genauer.

Seit Ende der 1980er Jahre weiß man: Das Blut, das nach der Abnabelung noch in Nabelschnur und Plazenta ist, ist reich an Stammzellen. Die wollen Forscher nutzen, um Krankheiten wie Leukämie zu behandeln. Kommerzielle Anbieter stellen sich vor, dass in Zukunft jeder sein Nabelschnurblut aufbewahrt und später für Therapien nutzen kann.

In ersten Fällen wurde schon Nabelschnurblut übertragen. Allerdings ist die Methode umstritten: Sowohl bei der Gewinnung als auch bei der Anwendung von Nabelschnurblut gibt es Risiken. Die Forschung steht noch ziemlich am Anfang. Außerdem können die Stammzellen nur mit hohem technischen Aufwand gewonnen werden und müssen kostspielig konserviert werden.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)