28. Mai 2013

"BBC" gibt 115 Mio für Digitalisierung aus - und scheitert

Jetzt macht die "BBC" wohl erst einmal analog weiter.

Wie die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" berichtet, hat der öffentlich-rechtliche Rundfunk Großbritanniens ein Projekt zur Digitalisierung von Bild- und Tonmaterial gestoppt - allerdings etwas spät: In den vergangenen fünf Jahren wurden dafür schon 115 Millionen Euro in den Sand gesetzt. Der neue "BBC"-Generaldirektor Tony Hall begründete den Stopp damit, dass er dem schlechten Geld nicht auch noch gutes hinterherwerfen wolle.

Was genau schiefgegangen ist, bleibt unklar. Politiker sprechen jedenfalls von einem Skandal und fordern Aufklärung im Parlament. Dass es Probleme mit der Digitalisierung gab, war in der "BBC" kein Geheimnis. Die Mitarbeiter übersetzten die Abkürzung DMI gerne mit den Worten: "Don't Mention It".

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)