28. Mai 2013
Eine Geburt ist in vielen Ländern immer noch gefährlich. Nach Angaben eines US-Gesundheitsinstituts sterben dabei jedes Jahr 300.000 Frauen.
Politiker, Ärzte und Wissenschaftler beraten ab heute auf einer Konferenz in Malaysia, was dagegen getan werden kann. Sie fordern unter anderem, dass alle Frauen Zugang zu Verhütungsmitteln bekommen. Nach Schätzungen der Deutschen Stiftung Weltbevölkerung würden so jedes Jahr 80.000 Frauen weniger sterben.
Die UNO hatte als Ziel vorgegeben, die Sterblichkeit von Müttern um 75 Prozent gegenüber 1990 zu senken, Kindersterblichkeit um ein Drittel. Der deutsche Entwicklungsminister Dirk Niebel räumte ein, beide Ziele seien bislang sehr schlecht umgesetzt worden. Deutschland will nun 400 Millionen Euro für die Gesundheit von Müttern und Kindern ausgeben.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)