28. Mai 2013

Mehr Designerdrogen in EU-Ländern entdeckt

Sie heißen "Räuchermischung", "Badesalz" oder "Kakteendünger" und sie werden oft legal verkauft. Dabei handelt es sich um handfeste Drogen.

Die europäischen Länder werden nach einem Bericht der EU immer mehr von Designerdrogen überschwemmt. Die Substanzen oder Wirkstoffkonzentrationen sind oft neu und deshalb wenig erforscht. Nach Angaben der Europäischen Drogenbeobachtungsstelle hinken Gesetze und Kontrollen deshalb hinterher.

Nach dem Bericht der EU wurden im vergangenen Jahr mehr als 70 neue Drogensorten entdeckt - vor fünf Jahren war es noch ein Fünftel der Menge.

Der Vormarsch der Designerdrogen hat dem Bericht zufolge auch mit dem Handel über das Internet zu tun. Die Zutaten kämen häufig aus Ländern wie China und Indien. In Europa würden sie dann schön verpackt.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)