28. Mai 2013

Gute Ernten durch Erfahrung statt teurer Technik

In der Landwirtschaft halten immer mehr teure Techniken Einzug.

Beim "Precision Farming" wird den Landwirten per Satellit übermittelt, an welchen Stellen ihr Feld zum Beispiel mehr Dünger braucht oder wo es besonders trocken ist. Darauf können sie dann ihre Maschinen einstellen und am einen Ende des Feldes zum Beispiel stärker düngen als am anderen.

Geologen aus Großbritannien sind aber überzeugt, dass man die teure Technik nicht unbedingt braucht, um gute Ernten zu erzielen. Auch Landwirte in Entwicklungsländern könnten vom "Precision Farming" profitieren. Statt GPS könnten ihnen ihre langen Erfahrungen helfen. Wer jahrelang denselben Boden beackere, könne auch ohne Satelliten entsprechende Karten erstellen und das Wissen in der Gemeinschaft weitergeben.

Die Geologen haben ihre Ideen in der Fachzeitschrift Significance veröffentlicht.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)