29. Mai 2013
In unserer Rubrik Glasklar fragen wir uns nun passend zum Tagesthema, was Whistleblower sind.
Das sind Menschen, die Menschenrechtsverletzungen, Korruption, Verstöße gegen Gesetze und internationale Abkommen bekannt machen, obwohl sie diese eigentlich geheim halten müssten. Meist geht der Whistleblower dabei ein hohes Risiko ein - von einer Kündigung bis hin zur Ermordung. In Deutschland ist das aus den USA stammende Wort seit den 80er Jahren gebräuchlich und wurde 1997 das erste Mal belegt. Eine berühmte Plattform für Whistleblower ist die Seite Wikileaks. Die Herkunft des Begriffes ist nicht eindeutig belegt. Möglicherweise geht er zurück auf englische Polizisten, die mittels einer Trillerpfeife andere Polizisten auf einen Verbrecher aufmerksam machten - oder auf Schiedsrichter beim Fußball.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)