29. Mai 2013

Nashorn-Schutz: Elektrozäune sollen Wilderer im "Great Limpopo"-Park abhalten

Die fehlenden Grenzen im afrikanischen Drei-Länder-Schutzgebiet "Great Limpopo" sind eigentlich ein Segen für die Tierwelt.

Aber gleichzeitig auch ein Glücksfall für Wilderer, die seit Anfang des Jahres schon 242 Nashörner getötet haben. Laut der Tierschutzorganisation "IFAW" wurden so Ende April die letzten Nashörner im mosambikanischen Teil ausgerottet - obwohl inzwischen sogar Überwachungsdrohnen zum Einsatz kommen. Deswegen wollen die Behörden jetzt die Park-Grenzen von Südafrika nach Mosambik wieder schließen. Dazu sollen Elektrozäune gebaut werden, die keine Menschen passieren lassen.

Außerdem bemüht sich "IFAW" um Schulungen für die Mitarbeiter der Nationalparks. Oft steckten nämlich Ranger mit den Wilderern unter einer Decke.

Der "Great Limpopo"-Park umfasst Schutzgebiete in Südafrika, Mosambik und Simbabwe in drei Ländern im Süden Afrikas. Am bekanntesten ist der südafrikanische Teil, der Krüger-Nationalpark. Er lockt pro Jahr mehr als eine Million Besucher an.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)