29. Mai 2013

Uni-Präsidentin von Princeton: Studenten mit künstlerischen Ambitionen sind besonders gut

Shirley Tilghman ist die erste Frau, die eine der Top-Unis weltweit geleitet hat, die Universität von Princeton im US-Bundesstaat New Jersey.

Sie gilt als Feministin und als politisch links, Einstellungen die oft im Gegensatz standen zu den Traditionen an der Uni. Nach zwölf Jahren geht ihre Amtszeit in Princeton jetzt bald zu Ende.

Die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" hat Tilghman gefragt, was ihr besonders am Herzen lag. Im Bereich der Naturwissenschaften sieht sie die Neurowissenschaften als Disziplin der Zukunft und hat dazu ein eigenes Institut einrichten lassen. Außerdem hat sie Kunst und Geisteswissenschaften gefördert. Denn Studenten mit eigenen künstlerischen Ambitionen haben ihrer Meinung nach ein besonders hohes intellektuelles Niveau. Und um Eltern als Lehrkräfte zu unterstützen, hat sich Tilghman um professionelle Babysitter für Dozenten gekümmert, die für nur sechs Dollar pro Stunde einspringen können, falls ein Kind zum Beispiel krank wird.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)