29. Mai 2013
Der viele Regen gerade macht uns nur nasse Füße und schlechte Laune.
Die Störche in Brandenburg sitzen aber mittlerweile in tropfnassen Nestern. Laut dem Naturschutzbund (Nabu) leiden vor allem frisch geschlüpfte Küken unter Unterkühlungen, weil die Altvögel es nicht mehr schaffen, sie ordentlich zu wärmen. In den Nestern kann sich sogar so viel Wasser sammeln, dass die Küken ertrinken. Wie viele Störche tatsächlich betroffen sind, können die Naturschützer erst in drei bis vier Wochen sagen, wenn die Küken größer sind und aus dem Nest herausgucken.
Gut ist der Regen für die Störche, die überleben, denn ihr Nahrungsangebot weitet sich aus. Regenwürmer zum Beispiel gibt es gerade haufenweise.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)