29. Mai 2013
Wer viel arbeitet, der verdient nicht unbedingt auch viel.
In Mexiko ist das offenbar besonders schlimm. Einer neuen OECD-Studie zufolge arbeiten die Mexikaner mehr als die Bewohner jedes anderen Industrielandes, verdienen dabei aber am wenigsten.
Laut der Studie hat eine Arbeitswoche in Mexiko im Schnitt gut 43 Stunden. Im OECD-Durchschnitt sind es nur 34. Das jährliche Durchschnittseinkommen ist in Mexiko aber nur gut halb so hoch wie im Schnitt.
Die Autoren machen für diesen Widerspruch die geringe Produktivität der mexikanischen Volkswirtschaft verantwortlich. Sie sei noch immer auf dem gleichen Stand wie 1979.
Hier geht es zu der OECD-Studie.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)