31. Mai 2013
Das Thema "resistente Keime" soll nicht mehr nur noch von der Medizin behandelt werden, sondern jetzt auch von der Politik.
Und zwar auf höchster Ebene, beim G8-Gipfel Mitte Juni in Irland. Das fordern die Wissenschaftsakademien mehrerer Länder, darunter auch die deutsche Leopoldina. In dem Appell an die Regierungen der acht größten Industrienationen heißt es, dass schon jetzt etliche Bakterien nicht mehr durch Medikamente zu stoppen seien. Sie haben Resistenzen entwickelt, und lassen sich zum Beispiel durch Antibiotika nicht mehr abtöten. Damit das Problem nicht noch größer wird, empfehlen die Wissenschaftsakademien eine koordinierte Politik, die sich für mehr Forschung und Überwachung einsetzt.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)