31. Mai 2013

Fischer aus Maine wollen invasive Strandkrabben loswerden

Seit über 200 Jahren gibt es Strandkrabben an den US-Küsten.

Doch den Fischern im Bundesstaat Maine wird es jetzt zu viel. Die "green crabs" fressen ihnen die Muscheln weg. Fischer berichten, dass im Vergleich zu vor 40 Jahren an vielen Stellen heute praktisch keine Muscheln mehr zu finden seien. Dabei gelten sie als Delikatesse in der Region und spielen eine große Rolle im Tourismus. Die Stadt Freeport hat schon ein 100.000 Dollar teures Programm aufgelegt, um die Strandkrabben-Populationen zu kontrollieren. Doch die Krebszahlen steigen, unter anderem, weil sich durch den Klimawandel das Wasser erwärmt.

Die gemeine Strandkrabbe ist aus Europa über den Atlantik nach Amerika gekommen. Sie steht auf Platz 18 der Liste der schlimmsten invasiven Arten.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)