31. Mai 2013

Zu weiß für die Uni? - Abgewiesene Studentin in Texas klagt wegen Diskriminierung

Diskriminierung wegen der Hautfarbe - das kann auch Weißen passieren.

Davon ist Abigail Fisher überzeugt, die vor dem höchsten US-Gericht klagt, weil sie keinen Platz an der Universität von Texas bekommen hat. Sie sagt, ihr Fall verstoße gegen die Verfassung: Andere aus ihrem Jahrgang mit schlechteren Noten seien zugelassen worden, weil sie dunkelhäutig waren oder asiatisch, sie aber nicht, weil sie weiß sei.

Der Hintergrund: In den USA gibt es eine Praxis, mit der eigentlich Minderheiten gefördert werden sollen, genannt "Affirmative Action". Darüber wird in den USA schon seit Jahrzehnten gestritten.

Die Journalisten-Organisation "ProPublica" glaubt, dass es dieses Mal gar nicht nur um den Fall der Studentin geht, sondern dass konservative Aktivisten sie ausnutzen, um die Förderpraxis auszuschalten. Ein Urteil in dem Fall soll bald fallen.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)