31. Mai 2013
Vor einigen Tagen hat der wohl größte Geldwäscheskandal in der Geschichte Ermittler und Medien beschäftigt.
Es ging um virtuelles Geld aus kriminellen Machenschaften, das im Netz hin- und herverschoben worden war.
Daraus zieht die größte Börse für die Internetwährung Bitcoin Konsequenzen. Kunden von "Mt. Gox", der etwa 65 Prozent der Transaktionen abwickelt, müssen sich ab sofort ausweisen, wenn sie Bitcoins in andere Währungen tauschen und abheben. Einzahlungen und Abhebungen von Bitcoins sind dagegen weiter anonym möglich.
Bitcoins wurden 2009 eingeführt. Mit ihnen lassen sich verschiedene Waren und Dienstleistungen bezahlen. Als ein großer Anbieter akzeptiert beispielsweise Wordpress Bitcoins. Ende März waren Bitcoins im Wert von einer Milliarde US-Dollar im Umlauf.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)