31. Mai 2013

Ohrabdrücke überführen Einbrecher in Frankreich

Kriminelle wissen: An Tatorten Kleidung, DNA oder Fingerabdrücke zu hinterlassen, ist ganz schlecht.

Seit heute kommt wohl ein neues No-Go dazu: Der Ohrabdruck.

In Frankreich hat die Polizei nach Einbrüchen auch immer Ohrabdrücke genommen. Sie hatte festgestellt, dass viele Einbrecher vorher an der Tür horchen, ob denn jemand zu Hause ist.

Und so konnten die französischen Ermittler einen Serieneinbrecher an der individuellen Ohrform überführen. Der 26-Jährige war bei einem Einbruch in ein Studentenwohnheim erwischt worden. Dann stellte sich heraus, dass seine Ohrabdrücke auch an 80 anderen Tatorten gefunden worden waren.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)