1. Juni 2013
Eine Versteigerung von Weinen hat dem französischen Präsidentenpalast rund 700.000 Euro eingebracht und damit doppelt soviel wie erwartet.
Verkauft wurden etwa 1.200 Flaschen - nicht nur Wein, sondern auch Cognac und Champagner. Das entspricht jeder zehnten Flasche des Weinkellers im Élysée-Palast. Die umfangreiche Sammlung aus allen Regionen Frankreichs wird seit über 60 Jahren gepflegt.
Der teuerste Wein war ein Pétrus, Jahrgang 1990, der für rund 7.600 Euro versteigert wurde. Die verkauften Weine werden durch günstigere ersetzt. Der Erlös der zweitägigen Auktion soll in die Staatskasse fließen. Vom Élysée-Palast heißt es, es sei heute nicht mehr tragbar, Flaschen bis 3.000 Euro auf den Tisch zu bringen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)