3. Juni 2013
Essig könnte vielen Frauen in armen Ländern das Leben retten.
Das sagen Forscher aus Indien. Sie habeen bei einem Kongress über eine neue Möglichkeit berichtet, wie Gebärmutterhals-Krebs früh erkannt werden kann.
In Deutschland machen Ärzte dazu den sogenannten PAP-Abstrich, bei dem Zellen vom Muttermund mit einer speziellen Farblösung untersucht werden. Doch für so eine Vorsorge fehlt vielen Frauen in armen Ländern die Infrastruktur und das Geld.
Die Ärzte aus Mumbai bieten eine Alternative. Sie sagen: Gebärmutterhalskrebs kann auch mit einer Essig-Lösung entdeckt werden. Die mutierten Zellen verfärbten sich bereits nach einer Minute weiß - sichtbar mit bloßem Auge.
Sie haben das Verfahren etwa 150.000 Frauen in indischen Slums gezeigt. Die Todesrate aufgrund von Gebärmutterhalskrebs sei dadurch um ein Drittel gesenkt worden.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)