3. Juni 2013
Wer würde schon sagen, dass er sein Smartphone vor allem zum Videos schauen hat?
Genau das könnte aber in den kommenden Jahren den größten Anteil am mobilen Datenverkehr ausmachen. So ist es im Mobilfunk-Report des Telekommunikationsausrüsters Ericsson zu lesen, aus dem das "Handelsblatt" und die "Neue Zürcher Zeitung" vorab zitieren. Die Prognose: Bis zum Jahr 2018 werden sich die Daten verwölffachen, die über das weltweite Mobilfunknetz versendet werden - auf 14 Exabyte im Monat. Das sind 14 Trillionen Byte und damit knapp 300 Mal soviel wie alle Schriften der Menschheit zusammengenommen.
Der Zuwachs kommt laut dem Bericht vor allem daher, dass mehr Menschen Smartphones besitzen und deshalb auch mehr Videos darauf schauen. Deren Anteil am Datenvolumen werde von zur Zeit gut 30 auf 50 Prozent im Jahr 2018 steigen. Das "Handelsblatt" warnt, der dazu nötige Netzausbau sei zu langsam. Uns drohe daher ein Stau auf der Datenautobahn.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)