3. Juni 2013

Russischer Eisbrecher soll 16 Forscher von Eisscholle retten

Eigentlich wollten die Forscher die Veränderungen im Polargebiet nur untersuchen.

Jetzt bekommen sie sie am eigenen Leib zu spüren. Die Eisscholle, auf der ihre russische Forschungsstation steht, zerbricht. Nach und nach bilden sich immer mehr Risse. Ein Bruch der Scholle würde das Personal in Lebensgefahr bringen. Außerdem könnten Schmieröle und Abfall aus der Station den unberührten Landstrich verseuchen.

Zur Rettung der 16 Polarforscher ist jetzt ein atomgetriebener Eisbrecher von Murmansk aus in See gestochen. Bis er eintrifft, müssen die Forscher auf ihrer Forschungsstation im Nordpolarmeer noch etwa zwölf Tage ausharren. Die Evakuierung soll etwa einen Monat dauern.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)