3. Juni 2013
Nicht nur in Deutschland sterben die Zeitungen:
Auch in anderen westeuropäischen Ländern ist die Auflage zwischen 2008 und 2012 stark zurückgegangen, im Schnitt um fast ein Viertel. In den USA waren es im selben Zeitraum 14 Prozent. Das berichtet der Dachverband der Zeitungsverbände und Medienhäuser beim Weltkongress der Zeitungen in Bangkok.
Stattdessen nutzen viele Menschen Online-Medien - allerdings verbringen sie auf Nachrichtenseiten deutlich weniger Zeit als mit einer gedruckten Zeitung: Im Schnitt surfen Internetnutzer weniger als ein Prozent ihrer Zeit auf Nachrichtenseiten. Der Geschäftsführer der FAZ sagte, die Medienhäuser in Europa hätten noch wenig Ahnung, wie sie ihr zentrales Geschäft erfolgreich in die Zukunft bringen könnten. In den USA verlangen schon 48 Prozent der Zeitungsverlage Geld für ihre Online-Angebote.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)