3. Juni 2013
Afrika, Lateinamerika und Asien müssen bei der Gestaltung der Regeln für das Internet mehr Mitsprache bekommen.
Das fordert der ägyptische Netzexperte Tarek Kamel. Auf einer Fachtagung zur "Internet Governance" in Berlin sagte er, schon 2015 werde Chinesisch das Englische als Internetsprache Nummer eins ablösen. Kamel, der die Netzorganisation ICANN berät, meinte, die ICANN müsse dringend internationaler werden. Dabei sollten Regierungen zwar eine wichtige, aber keine dominierende Rolle spielen. - Die ICANN gehört zu den Orgnisationen, die sich um die technischen Grundlagen des Netzes kümmern. Die Staaten haben dort nur eine beratende Rolle. Dennoch stoßen sich viele am Sitz der ICANN in Kalifornien, womit sie der US-Rechtsprechung unterliegt.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)