4. Juni 2013
Chefs müssen offenbar gemein und griesgrämig sein.
Das gilt vor allem für Frauen also Chefinnen. Das könnte man zumindest aus ersten Ergebnissen einer Studie der TU München herauslesen. Derzufolge wird fröhlichen Frauen weniger Führungswille zugetraut. 2.000 Testteilnehmer schauten sich drei verschiedene Szenen an. Einmal reagierten Frauen fröhlich, einmal ohne Emotionen und in der dritten Szene zeigten sie sich stolz auf ihre eigene Leistung. Letzteren wurden am ehesten zugetraut, ein Team führen zu können, den fröhlichen Frauen dagegen am wenigsten. Bei Männern waren die Ergebnisse ähnlich, allerdings wurde den fröhlichen Männern trotzdem noch mehr Führungsbereitschaft zugetraut als den Frauen.
Die Studie ist am Lehrstuhl für Strategie und Organisation der TU München entstanden, im Rahmen eines Projekts, das von der Bundesregierung gefördert wird. Die Wissenschaftler sollen Tipps erarbeiten, die bei der Auswahl von Führungskräften helfen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)