4. Juni 2013
Israels Haifa-Universität denkt auch an ihre nichtjüdischen Studenten.
Zum ersten Mal soll es dort auch muslimische Feiertage geben, für das Opferfest und das Fastenbrechen. Auch die Christen kommen nicht zu kurz: am Weihnachtsfest ist künftig auch frei. Haifa ist damit die erste israelische Uni, die nichtjüdische Feiertage einführt. Sie sollen ab dem kommenden Studienjahr gelten, und zwar für alle Studenten.
Den Schritt hatte eine spezielle Kommission vorgeschlagen, in der auch Studenten vertreten sind. An der Uni ist etwa jeder fünfte Student arabischer Herkunft. Universitäts-Präsident Amos Shapira sagte, die Studenten lernten zusammen, forschten zusammen, dann sollten sie auch wichtige Feiertage gemeinsam begehen können.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)