4. Juni 2013

Kälte macht Stechmücken anfälliger für Viren

Wenn es kalt ist, bekommen nicht nur Menschen öfter einen viralen Infekt.

Auch bei Stechmücken ist das der Fall. Wie US-Forscher in einem Fachmagazin berichten, haben Moskitos, die bei kühlen Temperaturen aufgewachsen sind, ein schwächeres Immunsystem. Das führt dazu, dass sie öfter von Viren befallen werden und somit auch öfter Krankheiten auf den Menschen übertragen. Das trifft zum Beispiel beim West-Nil-Virus zu.

Je nach Klima- und Wetterlage ist also eine stärkere oder schwächere Ausbreitung der Krankheiten zu erwarten. Diese neue Erkenntnis soll dazu dienen, bessere Computermodelle für die Ausbreitung der Krankheiten zu erstellen.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)