4. Juni 2013

Stammzellen: Besseres Verfahren entwickelt

Die ersten Stammzellen aus einem geklonten Embryo haben vor ein paar Wochen Schlagzeilen gemacht.

In den Laboren von Forschern spielen aber seit ein paar Jahren andere Stammzellen eine größere Rolle: Die induzierten pluripotenten Stammzellen, kurz iPS. Weil bei ihnen keine embryonalen Zellen benötigt werden, sind sie ethisch unbedenklicher. Um sie herzustellen, wird eine Körperzelle mit einem Cocktail aus vier Proteinen behandelt. So wird sie künstlich in einen ursprünglicheren Zustand zurückversetzt.

Forscher aus China berichten im Fachjournal "Nature Cell Biology", dass sie einen noch effizienteren Weg gefunden haben, die iPS-Zellen zu erzeugen. Sie behandelten die Zellen nicht gleich mit dem ganzen Protein-Cocktail, sondern nach und nach mit den einzelnen vier Bestandteilen. Dadurch konnten sie mehr Zellen in Stammzellen umwandeln.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)