5. Juni 2013

Regenwald in Brasiliens Osten wird immer stärker abgeholzt

An der Ostküste Brasiliens wird immer stärker abgeholzt.

Eine Studie von Weltraumforschern und Umweltschützern hat ergeben, dass dort zwischen 2011 und 2012 mehr als 230 Quadratkilometer Regenwald zerstört wurden. Das entspricht in etwa der Größe Rumäniens. Und: Das sei ein Drittel mehr als in den zwei Jahren davor. Es handele sich um die höchste Abholzungsrate seit fünf Jahren.

Der Atlantische Regenwald in Brasilien erstreckte sich früher über den gesamten Osten des Landes. Heute sind nur noch acht Prozent davon erhalten. Sie verteilen sich über 17 Bundesstaaten, dazu gehören auch Ballungsgebiete wie Rio de Janeiro und São Paulo. Der Atlantische Regenwald ist bekannt für seine Artenvielfalt, die aber stark bedroht ist.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)