5. Juni 2013
Die Republik Moldau ringt mit ihrer sowjetischen Vergangenheit.
Der Staat hatte vor einem Jahr kommunistische Symbole verboten. Jetzt hat das Verfassungsgericht des Landes dieses Verbot gekippt. Damit schloss sich das Gericht der Meinung der Venedig-Kommission des Europarates an. Sie hatte das Verbot als Einschränkung der Meinungsfreiheit kritisiert. Von dem Urteil profitiert die kommunistische Partei Moldaus, die ihr Symbol mit Hammer und Sichel sonst nicht mehr hätte zeigen dürfen. Sie regierte das Land von 2001 bis 2009.
Die südosteuropäische Republik Moldau, inoffiziell auch Moldawien genannt, entstand nach der Auflösung der Sowjetunion 1991.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)