5. Juni 2013
Ein Kind sitzt vor einem Computer - viele Deutsche Eltern sehen bei diesem Anblick das Unheil nahen.
Die digitale Welt steht im Verdacht, den Nachwuchs agressiv, unkreativ oder dumm zu machen. Nicht so in den USA. CNN berichtet über eine aktuelle Studie, die zeigt: Die meisten US-amerikanischen Eltern sehen den Medienkonsum ihrer Kleinen entspannt. Knapp 60 Prozent erklärten, sie machten sich darüber keine Sorgen. Fast 80 Prozent gaben an, die Nutzung von Computern oder Smartphones sei kein Konfliktthema in der Familie.
Aber, der Großteil gab zu: Der digitale Babysitter ist auch kein Allheilmittel. Mehr als zwei Drittel erklärten, Computer machten es nicht leichter, gelangweilte oder hibbelige Kinder zu beschäftigen. Die meisten greifen laut der Umfrage dann doch eher zum klassischen Spielzeug oder zum Buch.
Für die Studie hatte ein Forschungsinstitut mehr als 2.300 Eltern von Kindern bis zu acht Jahren befragt.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)