5. Juni 2013

Kita-Besuch: vor allem Migranten in erster Zuwandergeneration skeptisch

Ob Migranten ihre Kinder in einer Krippe betreuen lassen, hängt auch von Bildungsgrad ab.

Zu diesem Schluss kommt eine Studie des Sachverständigenrats deutscher Stiftungen. Demnach fürchten bildungsferne Migranten hohe Hürden bei der Anmeldung für einen Kitaplatz. Außerdem wünschten sie sich eine stärkere interkulturelle Öffnung und eine bessere Qualität der Betreuung.

Laut der Studie gibt es große Unterschiede zwischen der ersten und zweiten Zuwanderergeneration. Während die erste Generation kleine Kinder überwiegend zu Hause betreue, entscheide sich die zweite Generation fast genauso häufig für eine Betreuung in der Krippe wie Eltern ohne Migrationshintergrund.

Den Autoren zufolge ist ihre Untersuchung repräsentativ. Sie werteten die Antworten von knapp 1.900 Eltern mit und ohne Migrationshintergrund aus, die jeweils ein- oder zweijährige Kinder haben.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)