5. Juni 2013
Das schwarze Gold wird weiter sprudeln.
Das meint zumindest der Geologische Dienst der Vereinigten Staaten, USGS. Die Behörde hat laut "Technology Review" ihre Schätzungen revidert, wie viel Öl in den USA gefördert werden kann - und zwar nach oben. Vor knapp 20 Jahren hatten die Beamten demnach noch geschätzt, dass sich aus der Formation im Williston Basin 150 Millionen Barrel Öl herausholen lassen. Vor fünf Jahren seien es 3,65 Milliarden Barrel gewesen. Der aktuellste Bericht gehe jetzt von bis zu 7,4 Milliarden Barrel aus.
Laut "Technology Review" gibt es für die schwankenden Prognosen zwei Gründe: Zum einen sei das Wissen der Geologen über ölhaltige Formationen immer noch lückenhaft. Zum anderen sei es in dem Bericht nie um die Frage gegangen, wie viel Öl in dem Gebiet insgesamt liege. Die Behörde habe stattdessen versucht abzuschätzen, wie viel Öl sich mit den derzeit verfügbaren technischen Mitteln fördern lasse. Und weil die Technik immer ausgefeilter werde, könnte auch mehr Öl gefördert werden.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)