5. Juni 2013
Der regenreiche Mai hat zu dem jetzigen Hochwasser mit beigetragen.
Dieses Fazit ziehen deutsche Forscher des "Center for Disaster Management and Risk Reduction Technology" nach einer Analyse. Sie hatten den Verlauf des aktuellen Extremhochwassers mit früheren Ereignissen verglichen. Das Ergebnis: In den vergangenen Tagen habe es zwar in einigen Teilen des Landes sehr viel und auch sehr stark geregnet. Allerdings war das laut den Forschern selten rekordverdächtig. Demnach führte vor allem die Kombination mit den ungünstigen Vorbedingungen zu dem jetzigen Hochwasser. Denn der Boden habe die neuen Niederschläge nach einem sehr feuchten Mai nicht mehr aufnehmen können. Laut den Forschern gab es Ende Mai auf 40 Prozent der Landesfläche neue Rekorde, was die Bodenfeuchte angeht.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)