5. Juni 2013

Risiken von Tattoos wenig untersucht

Tattoos gibt es mittlerweile in allen Farben und Formen, sogar Neon-Tattoos, die im Dunkeln leuchten.

Der Physiker Wolfang Bäumler warnt allerdings: Es sei wenig erforscht, wie schädlich die dabei benutzten Farben seien. Ihm zufolge sollte man sich nicht darauf verlassen, dass gesundheitsgefährdene Stoffe rechtzeitig erkannt werden: Es gebe kaum Wissen über die Wirkung der Farben, vor allem nicht über langfristige Folgen. Der Physiker meint, dass die Farbe nicht dort bleibe, wo sie eingestochen werde. Wohin sie genau im Körper wandere, sei nicht erforscht.

Seit fünf Jahren gibt es eine Verordnung für Tätowiermittel. Die enthält auch eine Liste von Stoffen, die von den Herstellern nicht mehr verwendet werden dürfen. Es würden laut Bäumler aber immer wieder neue Farben verwendet.

Morgen und übermorgen wollen Wissenschaftler bei einem Kongress in Berlin über die Risiken der Farben diskutieren.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)