6. Juni 2013
Auch Neandertaler hatten offenbar schon mit Tumoren zu kämpfen.
US-Forscher haben in einer 120.000 Jahre alten Rippe einen gutartigen Tumor gefunden. Im Fachmagazin "PLOS ONE" schreiben sie, dafür spreche unter anderem die Struktur des Knochengewebes. Das Rippenstück wurde schon vor mehr als 100 Jahren ausgegraben und jetzt genauer untersucht - unter im Computertomografen.
Generell finden Forscher selten Tumoren in fossilen Knochen. Ein Grund: Viele Krebsarten treten erst in höherem Lebensalter auf. Die Menschen früher starben aber sehr viel jünger als wir heute.
Den Forschern zufolge zeigt ihre Untersuchung auch, dass Neandertaler, die in einer nicht verschmutzten Umwelt lebten, für die gleichen Tumoren anfällig waren wie die Menschen heute.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)