6. Juni 2013

Wegen Mangelernährung jährlich Millionen tote Kinder

Mangelernährung ist einer neuen Studie zufolge immer noch ein großes Problem: Sie ist der Grund für fast die Hälfte aller Todesfälle bei Kindern unter fünf Jahren weltweit.

Das schreiben US-Wissenschaftler im Fachmagazin "Lancet". Demnach sterben jedes Jahr rund 3,1 Millionen Kinder vor ihrem fünften Geburtstag, weil sie nicht ausreichend oder unausgewogenes Essen bekommen. Zu den am stärksten verbreiteten Mangelerscheinungen gehörten Mangel an Vitaminen oder Mineralien wie Zink und Eisen, aber auch schlechte Praktiken beim Stillen. Die Konsequenzen von Mangelernährung reichten von schlechten Leistungen in der Schule bis zu höherer Anfälligkeit für Infektionskrankheiten.

Der Untersuchung zufolge waren 2011 rund 165 Millionen Kinder weltweit zu klein für ihr Alter, etwa 50 Millionen zu leicht für ihre Größe und 100 Millionen Kinder wogen nicht genug für ihr Alter. Vor allem Afrika und Asien waren demnach betroffen.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)