6. Juni 2013

Durch "Googles" Augen: "Studiozeit" berichtet über Vor- und Nachteile von Datenbrillen

Es dauert nicht mehr lange, dann gibt es eine neue Realität zu kaufen - die "Augmented Reality".

So nennen es Forscher, wenn die menschliche Wahrnehmung durch Computertechnik erweitert wird - zum Beispiel in Form von Datenbrillen. Google testet so eine Brille derzeit an 8.000 Freiwilligen, 2014 soll sie auf den Markt kommen. Apple arbeitet an einer Armbanduhr, die wie ein kleiner Computer funktioniert.

Doch wie wird sich unser Leben mit solchen Geräten verändern? Mit dieser Frage beschäftigt sich die "Studiozeit" heute um kurz nach acht im Deutschlandfunk.

Der Psychologe Bert te Wildt glaubt, dass sich das Zwischenmenschliche verändern wird. Ein Beispiel: Wir gehen durch eine Fußgängerzone. Per Gesichtserkennung können wir Informationen über andere Passanten erhalten - zum Beispiel, ob die Person Single ist. Die Technik mache andere zum Objekt. Nach Ansicht des Psychologen besteht die Gefahr, dass wir uns weniger unmittelbar begegnen.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)