6. Juni 2013

Chinesische Aktivisten veröffentlichen 90.000 Umweltsünden im Internet

China hat massive Umweltprobleme.

Smog, veseuchte Äcker, vergiftetes Trinkwasser - hier in Deutschland hören wir ständig davon. Und was ist mit den Menschen in China?

Umweltorganisationen in dem Land kritisieren, dass Behörden und Unternehmen Umweltkatastrophen gerne unter den Tisch kehren. Deshalb haben sie jetzt eine freie Datenbank ins Netz gestellt. Mehr als 90.000 Einträge dokumentieren Fälle von Wasser-, Luft- und Bodenverschmutzung.

Die Aktivisten haben sieben Jahre lang recherchiert. Jetzt fordern sie die Bevölkerung auf, sich zu beteiligen und die Datenbank mit weiterem Material zu füttern.

Das Ziel: Sie wollen die Lokalregierungen unter Druck setzen. Denn für die stehe Wirtschaftswachstum meist vor Umweltschutz.

http://www.ipe.org.cn/En/pollution/index.aspx

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)