6. Juni 2013

"Ärzte ohne Grenzen": Krankenhäuser in Konfliktregionen werden immer häufiger angegriffen

Auch im Krieg sollte der Angriff von Krankenhäusern tabu sein - das fordert die Hilfsorganisation "Ärzte ohne Grenzen". Und das aus gutem Grund: Die Organisation beobachtet mit Sorge, dass diese Grenze immer häufiger überschritten wird.

Demnach werden Kliniken zunehmend zur Zielscheibe in bewaffneten Auseinandersetzungen. In ihrem Jahresbericht geht die Organisation unter anderem auf die Lage in Syrien ein. Nach Ansicht von "Ärzte ohne Grenzen" ist mit dem systematischen Beschuss syrischer Kliniken eine neue Dimension erreicht worden. Der Trend, gezielt Krankenhäuser und andere humanitäre Einrichtungen anzugreifen, habe sich schon im Irakkrieg und im Bürgerkrieg in Libyen verstärkt.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)