6. Juni 2013
Den Tourismus in Österreich freut es, das sensible Ökosystem der Seen weniger.
Nach einer neuen Studie steigt durch den Klimawandel die Temperatur der Gewässer - und zwar bis 2050 um durchschnittlich zwei Grad.
Für die Untersuchung im Auftrag der Österreichischen Bundesforsten wurden zwölf Seen im Alpenraum unter die Lupe genommen. Dafür schauten sich Wissenschaftler an, wie sich die Wassertemperatur seit 1965 entwickelt hat und sie rechneten aus, wie das Ganze bei einem ähnlichen Trend wohl bis 2050 weitergehen könnte. Das Ergebnis macht den Forschern Sorge. Denn bei einem Anstieg der Wassertemperatur vermehren sich zum Beispiel die Algen - mit negativen Folgen für die Fische und das gesamte Ökosystem in den Seen.
Die Tourismusbranche sieht das Ganze weniger skeptisch. Sie hofft, dass das wärmere Wasser in Zukunft mehr Sommerurlauber nach Österreich lockt.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)