7. Juni 2013
Manche Weinkenner können am Geschmack erkennen, woher die Weintraube ursprünglich stammt, und wie sie gewachsen ist.
Wie dieser Geschmack zustande kommt, und warum die gleiche Weinsorte unterschiedlich schmecken kann, wenn sie an verschiedenen Hängen wächst, das wissen selbst Botaniker und Molekularbiologen noch nicht genau. Etwas Licht ins Dunkel bringt eine neue Studie. Die Forscher berichten in einem Fachjournal über ihre Versuche mit einer Weinsorte im Gebiet von Verona in Italien. Sie pflanzten den Wein in elf verschiedenen Weinbergen und nahmen Jahr für Jahr Proben davon. So konnten sie feststellen, welche Unterschiede sich zwischen den verschiedenen Standorten ergaben. Eines ihrer Ergebnisse: Die kleinen Unterschiede bei den Anbaubedingungen hatten große Auswirkungen auf die Produktion von Phenolen in den Pflanzen. Sie tragen viel zu Aroma und Farbe des Weins bei. Außerdem stellten die Wissenschaftler fest, dass besonders die frühe Wachstumsphase der Trauben für den späteren Geschmack entscheidend ist.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)