9. Juni 2013

Forschungseisbrecher "Polarstern" zu Expedition aufgebrochen

Der deutsche Forschungseisbrecher "Polarstern" ist von Kapstadt aus zu einer Expedition ins Südpolarmeer gestartet.

Mit an Bord hat er eine Wetter-Drohne, die in der Antarktis fehlende Daten über Temperatur, Luftdruck und Feuchtigkeit sammeln soll. Denn bisherige Flugsysteme konnten bisher nur in einer Höhe von mindestens 50 Metern fliegen. Die Daten aus der darunter liegenden Luftschicht interessieren die Wissenschaftler aber besonders. Dort wird die globale Mitteltemperatur gemessen - der entscheidende Wert zur Erforschung der Klimaentwicklung.

Die Forscher wollen auf der Expedition auch herausfinden, warum sich das Meereis in der Antarktis anders als in der Arktis ausdehnt. Außerdem interessiert sie, welche Mechanismen das Südpolarmeer nach der langen Polarnacht wieder zum Leben erwecken.

Beim Alfred-Wegener-Institut gibt es Bilder und mehr Informationen zu der Expedition.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)