10. Juni 2013

Appell von Medienmachern für mehr Sensibilität bei Berichterstattung über Homosexualität

Gerade wird viel berichtet über gleichgeschlechtliche Partnerschaften: In vielen Ländern wird die Homo-Ehe diskutiert und in Deutschland hat das Verfassungsgericht geurteilt, dass homosexuelle Lebenspartnerschaften steuerlich gleich gestellt werden müssen.

Journalisten und gesellschaftliche Organisationen haben einen gemeinsamen Appell veröffentlicht, in dem sie mehr Fingerspitzengefühl in der Berichterstattung darüber fordern. Wenn es Aussagen gebe, wie dass Homosexualität eine Entscheidung sei oder schlecht für die Gesellschaft, weil weniger Kinder gezeugt würden, müssten sich die Medien davon deutlich distanzieren und die Aussagen als diskrimierend einordnen. Die Unterzeichner fordern, dass schwulen- und lesbenfeindliche Aussagen so behandelt werden wie rassistische, sexistische oder antisemitische Anfeindungen.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)