10. Juni 2013

Supercomputer: Neues Programmiermodell entwickelt

Computer bestimmen unsere Welt und sie werden immer schneller und effektiver.

So genannte Supercomputer arbeiten in großen Rechenzentren und bieten die Grundlage für viele Anwendungen, die wir täglich nutzen - wie zum Beispiel Google oder die Wettervorhersage.

Dabei benötigen die Systeme mittlerweile Millionen von Prozessoren. Das dafür verwendete Programmiermodell ist aber seit 20 Jahren dasselbe und stößt an seine Grenzen.

Das [Fraunhofer Institut für Techno- und Wirtschaftsmathematik hat ein neues Modell|http://www.fraunhofer.de/de/presse/presseinformationen/2013/juni/programmiermodell-fuer-zukuenftige-supercomputer.html ] entwickelt, das helfen könnte, die nächste Generation von Supercomutern zu realisieren.

Das Besondere: Es arbeitet asynchron. Das heißt, jeder einzelne Prozessor kann auf alle Daten zugreifen, egal auf welchem Speicher sie liegen, ohne dabei andere Prozesse zu stören.

Der Forscher erhielt für seine Entwicklung einen der diesjährigen Joseph-von Fraunhofer-Preise.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)