10. Juni 2013
Bibeltexte sind oft schwülstig und schwer auszulegen.
Die Evangelische Kirche in Deutschland hatte deshalb vor drei Jahren einen Ausschuss eingesetzt, der die Bibel überarbeiten und gegebenfalls modernisieren sollte. Zuletzt war das 1984 passiert. Jetzt teilten Theologen und Germanisten aus dem Ausschuss mit, dass die Sprache so bleiben soll, wie sie ist. Statt Begriffe zu ersetzen, sollten sie erklärt werden.
Die Lutherbibel geht zurück auf die Bibel-Übersetzung von Martin Luther im 16. Jahrhundert. Seitdem wurde der Text immer wieder leicht abgeändert. Seit 1975 gibt es zum Beispiel den Begriff "Weib" nicht mehr.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)