11. Juni 2013

Open-Source-Projekt zu Landverkäufen geht in neue Phase

Viele Staaten kaufen Land: etwa, um dort Lebensmittel oder Biokraftstoffe anzubauen oder, um es als Investition zu nutzen.

Das Projekt "Land Matrix" hat eine Datenbank geschaffen, die Landverkäufe und -käufe darstellt. Eine Beta-Version gab es schon, aber es wurde nachgebessert. Jetzt wird auch unterschieden zwischen Kaufverträgen, die beabsichtigt, abgeschlossen oder gescheitert sind. Die Daten kann jeder einstellen - und die Rohdaten können von jedem heruntergeladen werden. Die Datensätze sind immer mit der Quelle verknüpft, so dass nachverfolgt werden kann, woher die Information stammt.

Die Macher des Projekts wollen damit nach eigener Aussage mehr Transparenz bei Landinvestitionen erreichen. Partner sind auch das deutsche GIGA-Institut und die GIZ.

Erste Ergebnisse der neuen Version: am meisten Land wird in Afrika gekauft, südlich der Sahara. Käufer sind vor allem die USA und Großbritannien, aber auch Malaysia und Indien. China spielt den Angaben zufolge eine geringere Rolle als bisher gedacht.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)